Winterkino

14. Februar 2020;

Der Junge muss an die frische Luft
„Manchmal denke ich, ich hätte mich mehr anstrengen müssen.“ In diesem Satz steckt die Lebenskatastrophe des Jungen, aus dem der Komiker Hape Kerkeling werden wird. In der Autobiografie „ Der Junge muss an die frische Luft“ (2014) hat sich der Entertainer sein Trauma von der Seele geschrieben, den Suizid der Mutter, die nach einer verpfuschten OP unter Depressionen litt. Hans-Peter war damals acht Jahre alt. Mit Parodien von Schlagerstars der TV-“Hitparade“, kleinen Sketchen und Blödeleien hatte er versucht, sie am Leben zu halten.
Caroline Link hat dieses Buch ganz wunderbar verfilmt. Vom passenden Dialekt über Mett-Igel bis zum Eierlikör lässt sie dabei den Ruhrpott der 70er Jahre auferstehen. Ein liebenswerter, herrlich nostalgischer und tieftrauriger Familienfilm mit hervorragenden Darstellern.


Filmstart ist Freitag, 14. Februar, 20.00 Uhr in der Liebfrauenkirche. Das Kino-Team freut sich, wenn Sie im Anschluss in der Bücherei miteinander ins Gespräch kommen.
Agathe Schüren

 

Es folgt noch:

 

Am 28. Februar: Capernaum - Stadt der Hoffnung

Der zwölfjährige Zain steht vor Gericht: Er verklagt seine Eltern, weil sie ihn auf die Welt gebracht haben, obwohl sie sich nicht um ihn kümmern können. Dazu schildert er dem Richter, was er in der mit Flüchtlingen überfüllten Stadt Beirut an Elend, Ausbeutung und Ungerechtigkeit erleben musste.

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Weitere Veranstaltungen

 

Donnerstag, 20. Februar

Weiberfastnacht!
Am Donnerstag, 20. Februar ist Weiberfastnacht! Wo? Natürlich im Herz Jesu Altenzentrum. Da feiern die Bewohner und wir, die Frauen von St. Elisabeth und Vinzenz und alle Anderen, die Spaß an der Freud haben, feiern mit. Denn so ganz ohne Karneval geht’s dann doch nicht.
Um 14.30 Uhr geht es los mit Kaffee und Kuchen und mit Musik und Gesang, viel Spaß und 3 x Helau.
Hannelore Zadow

 

Jugend St. Paulus
18.30 Uhr im Konferenzraum, Paulusplatz 4a

 

Mittwoch, 26. Februar

Aschermittwoch der kfd
„Von Wüsten und Oasen“ heißt das Thema beim Aschermittwoch der kfd. Er findet am 26. Februar von 9.30 bis 17 Uhr im Maxhaus, Schulstraße 11, statt. 
Als Referentinnen sind dabei: Astrid Mönnikes,  Andrea Osten-Hoschek, Elisabeth Schmitz-Janßen und Frau Kornelia Fehndrich. Anmeldung unter  Telefon 0221/1642-1545 oder E-Mail: info@kfd-koeln.de 

 

„Ashes to go“
Die Dominikaner laden für Aschermittwoch, 26. Februar, zu einer besonderen Aktion in die Kirche St. Andreas, Andreasstraße 10, ein. Unter dem Titel „Ashes to go“ bieten die Dominikaner in Anlehnung an den Trend „coffee to go“ das „Aschekreuz zum Mitnehmen“ an. Im 30-Minutentakt wird das Aschekreuz von 15 bis 17.30 Uhr jeweils nach einem Kurzimpuls unter Orgelmusik ausgeteilt. 

 

mittwochgespräch
Thema: „Warum Menschen aus der Kirche austreten. Gründe und Handlungsideen für die Praxis"
Referent: Thomas Rünker
18.00 Uhr im Maxhaus, Schulstraße 11


Donnerstag, 27. Februar

Kommt zu mir – Exerzitien im Alltag: Einführungsabend
Am Donnerstag, 27. Februar, beginnen um 19.30 Uhr die Exerzitien im Alltag mit einem Einführungsabend: „Kommt zu mir!“ 
Die weiteren Termine sind: Mi. | 4., 11., 18., 25. März, 1. April | 19:30 – 21:30 Uhr
Beim Einführungsabend ist der Eintritt frei. Danach 25 Euro (erm. 20 Euro) inkl. Begleitmappe. Teilnehmerzahl begrenzt
Anmeldung: Maxhaus-Foyer, eintrittskarten@maxhaus.de oder 9010252. Die verbindliche Entscheidung zur Teilnahme an den Exerzitien wird nach dem Einführungsabend getroffen.


Freitag, 28. Februar

Winterkino
Capernaum - Stadt der Hoffnung
Der Film erzählt die deprimierende Geschichte des Straßenjungen Zain. In der fiktiven Rahmenhandlung steht der Zwölfjährige vor Gericht. Er verklagt seine Eltern, weil sie ihn in die Welt gesetzt haben, ohne ihn ernähren zu können. In Rückblenden erzählt er dem Richter sein Leben: Mit der Familie einst aus Syrien geflüchtet, wächst Zain unter größten Entbehrungen in Beirut auf. Als seine geliebte jüngere Schwester von den Eltern verheiratet wird, damit sie nicht mehr für sie sorgen müssen, hält ihn vor Wut nichts mehr Zuhause. Er kommt in den Slums von Beirut unter, wo es ihm zufällt, sich um ein Kleinkind zu kümmern, dessen Mutter aus Äthiopien illegal in den Libanon kam. Bald schon muss sich Zain mittellos mit deren Baby allein durchschlagen. 
Ähnlich wie in „Slumdog Millionär“ bleibt der Film konsequent in der Perspektive der vernachlässigten und gefährdeten Kinder. Seine Authentizität bezieht er auch aus seinen Laien-Darstellern, die selbst durchgemacht haben, was in „Capernaum“ gezeigt wird. Es entsteht eine 120 Minuten lange Mischung aus hartem, dokumentarischem Realismus und bewegendem Gefühlskino.
Im Anschluss an diesen letzten Film im Winterkino 2020 sind Sie wieder herzlich eingeladen, über das Gesehene ins Gespräch zu kommen. Die Vorführung beginnt am 28. Februar um 20.00 Uhr in der Liebfrauenkirche.
Agathe Schüren

 

Sonntag, 1. März

"Klangwelt" Jahreshauptversammlung
20.00 Uhr in der Bücherei Liebfrauen

 

Freitag, 6. März

Weltgebetstag
Am 6. März feiern die Kirchen in aller Welt den Weltgebetstag aus Simbabwe: Steh auf und geh!
18 Uhr, Matthäikirche, Lindemannstraße
Herzliche Einladung zu Gottesdienst und Begegnung beim Essen!
Wir feiern erstmalig gemeinsam:
Emmaus-Kirchengemeinde und Katholischer Kirchengemeindeverband Flingern/Düsseltal und St. Franziskus-Xaverius, Mörsenbroich. Feiert mit!

 

Montag, 30. März

Falsche Polizeibeamte am Telefon.
Der Vortrag: „Falsche Polizeibeamte am Telefon“ musste leider wegen der extremen Wetterlage verschoben werden.
Der neue Termin ist Montag, 30. März  um 17 Uhr im Elisabethraum, Ackerstr. 28.