Papst Franziskus

31. August 2018;

Papst Franziskus

In einem „Brief an das Volk Gottes“ bittet Papst Franziskus alle Gläubigen, den Kampf gegen sexuellen Missbrauch zu unterstützen.


Papst Franziskus hat am Montag, 20. August 2018, einen „Brief an das Volk Gottes“ zum Thema sexueller Missbrauch geschrieben. Anlass des Papstschreibens ist der Bericht, der die Fälle von sexuellem Missbrauch in sechs Diözesen im US-amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania aus den vergangenen 70 Jahren beschreibt. In einer Pressemeldung der Deutschen Bischofskonferenz kommentiert der Beauftragte für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes, Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier), den Brief. Seine Einschätzungen werden hier in gekürzter Form wiedergegeben. Den vollen Wortlaut der Pressemeldung sowie den Wortlaut des Briefes von Papst Franziskus finden Sie hier.

 

Bischof Ackermann schreibt:

Erneut bringt Papst Franziskus seine Scham und seine Trauer über diese Verbrechen zum Ausdruck. Der Papst macht in seinem Schreiben unmissverständlich klar, dass er an der Seite der Opfer und ihrer Familien steht und er sich mit der ganzen Autorität seines Amtes dafür einsetzt, „dass sich solche Situationen nicht nur nicht wiederholen, sondern auch keinen Raum finden, wo sie versteckt überleben könnten.“

 

Klerikalismus begünstigt sexuellen Missbrauch
Der Papst hat in den vielen Stellungnahmen, die er in seiner fünfjährigen Amtszeit zu diesem Thema schon abgegeben hat, noch nie so deutlich ausgedrückt, dass der sexuelle Missbrauch durch Priester immer zugleich auch ein Macht- und ein Gewissensmissbrauch ist. Sexueller Missbrauch wird begünstigt und gedeckt durch die Haltung des Klerikalismus, die der Papst als eine „anomale Verständnisweise von Autorität in der Kirche“ brandmarkt und aufs Schärfste verurteilt: „Zum Missbrauch Nein zu sagen, heißt zu jeder Form von Klerikalismus mit Nachdruck Nein zu sagen.“

Deshalb mahnt der Papst in seinem Schreiben auch nicht nur verstärkte Präventionsbemühungen an, sondern sieht die Notwendigkeit einer „Umkehr des kirchlichen Handelns“ insgesamt. Aus diesem Grund ruft er das Volk Gottes auf zu Fasten, Buße und Gebet. Sicher wird die Frage gestellt werden, warum der Papst dieses Schreiben an das ganze Volk Gottes richtet, wo doch die Schuld und Verantwortung in erster Linie bei den Priestern, den Bischöfen und Ordensoberen liegt. Der Brief wird sich diese Frage gefallen lassen müssen.

 

Papst traut dem Klerus allein nicht die Kraft zur Erneuerung zu
Zugleich lässt der Papst keinen Zweifel daran, dass er dem Klerus allein nicht die notwendige Kraft zur Erneuerung zutraut. Vielmehr setzt Franziskus dabei auf die Hilfe des ganzen Gottesvolkes auch in der Form, „all das anzuprangern, was die Unversehrtheit irgendeiner Person in Gefahr bringen könnte.“ Der Papst wünscht sich in der Kirche die Bereitschaft zu einer Solidarität, „die zum Kampf gegen jede Art von Korruption, insbesondere der spirituellen, aufruft“

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Weitere Veranstaltungen


Mittwoch, 12. September

Trauergruppe für Frauen
Wenn Sie um ein Kind trauern, das während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach gestorben ist, bietet Ihnen die Evangelische Beratungsstelle Altstadt Begleitung und Unterstützung in einer Gruppe an. Die Trauergruppe umfasst sechs Treffen. Sie finden alle zwei Wochen statt.
Beginn: 12. September um 16 Uhr
Leitung: Traudel Pothen-Salvati, Schwangerschafts- und Trauerberaterin
Die Teilnahme ist unabhängig von Wohnort, Alter, Konfession oder Religion und kostenfrei. Bitte melden Sie sich telefonisch bei uns an unter der Nummer 866040

 

mittwochgespräche
Thema: „Der Diakon - ein aufrüttelndes Zeichen für Kirche und Welt“
Referent: Prof. Dr. Günter Riße
18.00 Uhr im Maxhaus, Schulstraße 11


Donnerstag, 13. September

Eltern- und Patengespräch zur Vorbereitung auf die Taufe
20.00 Uhr Treffen im Konferenzraum, Paulusplatz 4a


Freitag, 14. September

Mit der Kfd St. Elisabeth + Vinzenz und St. Paulus nach Münster
Wir fahren am Freitag, 14. September, mit dem RE nach Münster: Abfahrt 9.06 Uhr.
In Münster ist großer Markttag, einer der größten und schönsten Märkte weit und breit. Die bunte Vielfalt der Angebote ist sehr beeindruckend. Außerdem ist sehenswert der Dom, das Rathaus, der Prinzipalmarkt und vieles mehr. Und das leibliche Wohl wird auch nicht zu kurz kommen.
Treffpunkt: Freitag, 14. September, um 8.45 Uhr am Infostand im Hauptbahnhof. NRW 5er-Ticket wird besorgt.
Anmeldung: Hannelore Zadow, Tel. 7334012, Gertrud Adams, Tel. 1688320.

 

Informationsveranstaltung im „zentrum plus“
Rechtsanwalt, Herr Jennert, berichtet zum Thema: Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, am Montag, 17. September, um 16.30 Uhr, im „zentrum plus“, Flurstraße 57 c.
Info und Anmeldung ist per Telefon: 660060 oder per Mail: Mary.Zander@caritas-duesseldorf.de, möglich.
Der Vortrag informiert über die rechtlichen Grundlagen, beantwortet Fragen zum Thema und zeigt, wie die Vollmachten verbindlich verfasst werden können, damit Angehörige im Notfallhandeln können.

 

Montag, 17. September

Mitarbeiterinnenrunde der kfd
15.00 Uhr Treffen im Elisabethraum, Ackerstraße 28

 

Informationsveranstaltung im „zentrum plus“
Rechtsanwalt, Herr Jennert, berichtet zum Thema: Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, am Montag, 17. September, um 16.30 Uhr, im „zentrum plus“, Flurstraße 57 c.
Info und Anmeldung ist per Telefon: 660060 oder per Mail: Mary.Zander@caritas-duesseldorf.de, möglich.
Der Vortrag informiert über die rechtlichen Grundlagen, beantwortet Fragen zum Thema und zeigt, wie die Vollmachten verbindlich verfasst werden können, damit Angehörige im Notfallhandeln können.


Dienstag, 18. September

Frühstück der kfd St. Elisabeth und Vinzenz
Nach der Messe trifft sich die kfd zum Frühstück im Altenzentrum Herz-Jesu, Mendelssohnstraße 15.


Mittwoch, 19. September

mittwochgespräche
Thema: „Was kann Strafvollzug leisten, was kann er zerstören?“
Referent: Prof. Dr. Bernd Maelicke
18.00 Uhr im Maxhaus, Schulstraße 11


Freitag, 21. September

Caritas-Aktionstag auf dem Friedensplätzchen
Im Rahmen der diesjährigen Caritaskampagne „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ findet am Freitag, 21. September, von 10 bis 18 Uhr ein Aktionstag auf dem Friedensplätzchen statt. Auf dem Programm stehen unter anderem gute Ideen und Beispiele zum Wohnen, ein Aktionszimmer, Jute-Taschen designen und eine Polaroid-Fotoaktion. Für 12 Uhr ist eine Podiumsdiskussion angesetzt an der neben Pfarrer Stephan Pörtner auch Professor Knopp von der Hochschule Düsseldorf, Bezirksbürgermeister Marko Siegesmund und Caritasvorstand Thomas Salmen teilnehmen.


Samstag, 22. September

Atemgesten
Durch Atem und Bewegung zur Ruhe kommen und sich wohl fühlen! - Ein Seminar zum Kraft tanken, achtsam werden und zur Entspannung für Menschen mit Stress und anderen Belastungen im Alltag.
„Atemgesten“, nach Dr. Udo Baer, lehrt kein vorgegebenes richtiges Atmen, sondern ermöglicht heraus zu finden, was für jede und jeden Einzelnen stimmig ist. Das Seminar beschäftigt sich mit dem eigenen Atem und dem individuellen Erleben. Mit dem Atem sind Emotionen, Bilder, Worte und Körpererleben verbunden. Mit Bewegung, Musik, Tanz und kreativ, gestalterischen Mitteln, kann das Erlebte Ausdruck finden.

Die Seminarreihe „Atemgesten“ ist schrittweise aufgebaut, leicht verständlich und vermittelt praktische Hilfen für den Alltag, an vier Samstagen, jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr, am 22.09., 20.10., 10.11. und 24.11.2018. Die Kosten für alle vier Termine betragen insgesamt 120,- Euro. Inhaber des Düsselpasses erhalten eine Ermäßigung von 30,- Euro. Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, dicke Socken und eine Decke.
Ort: zentrum plus, Flurstraße 57c
Information / Anmeldung: Mary Zander, Telefon: 660060 oder per Mail: Mary.Zander@caritas-duesseldorf.de


Mittwoch, 26. September

An die Teilnehmer der 11 Gemeinde-Gruppenreisen
Bitte merken Sie sich schon mal den 26. September vor. Um 18 Uhr ist das Friedensgebet in der Elisabethkirche. Anschließend trifft sich die KAB Gruppe im Elisabethraum, Ackerstraße 28, zum letzten Mal gemeinsam mit der Reisegruppe. Wir sehen Filmaufnahmen von fast allen 11 Reisen, erinnern uns bei Speis und Trank und singen und erzählen …
Wir freuen uns auf den Abend!

KAB St. Elisabeth
F. Schneider

 

Donnerstag, 27. September

Vorlesestunde
Liebe Kinder von 3 bis 6 Jahren, unsere Vorlesepatin Brigitte Pudelko - Stiftung Lesen - lädt Euch von 15.15 - 16.15 Uhr in die Bücherei St. Paulus zu einer Vorlesestunde ein.
Einlass ist um 15.00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf Euch.

Eure Bücherei St. Paulus


Montag, 1. Oktober

Trau dich, es ist dein Leben. Die Kunst, mutig zu sein
Musikalische Lesung und Gespräch mit Melanie Wolfers
19.30 - 21.30 Uhr, Liebfrauenkirche
Warum scheuen wir uns, Entscheidungen zu treffen? Woher kommt es, dass wir so zögerlich oder gar ängstlich sind? Dass wir uns schwertun, etwas zu wagen? Melanie Wolfers geht diesen Fragen auf den Grund und zeigt, wie wir mutig, angstfrei und somit besser leben können.
Die Angst, etwas falsch zu machen oder sich Schrammen zu holen, hindert uns, das Leben mit beiden Händen zu greifen und Neues auszuprobieren. Dabei hat der, der nichts riskiert, auf jeden Fall am Ende die größeren Probleme. Deshalb ermutigt Melanie Wolfers dazu: „Trau dich, es ist dein Leben!“
Ein Abend für alle, die sich nach einem beherzten Leben sehnen.
Die Veranstaltung wird musikalisch gerahmt durch den bekannten Blues-Harp-Spieler Konstantin Reinfeld und Hanno Busch am E-Bass.
Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung und Gespräch bei Wein und Brot.