 |
 |
Aufruf der deutschen Bischöfe zur Sonderkollekte am 4./5. Sept. 2010 für die Flutopfer in Pakistan
Liebe Schwestern und Brüder,
wochenlange Regenfälle haben große Teile Pakistans unter Wasser gesetzt. Viele Millionen Menschen sind davon betroffen. Straßen, Brücken und Häuser wurden zerstört. Dörfer und Städte sind von der Außenwelt abgeschnitten, Trinkwasserquellen verunreinigt. Seuchen bedrohen die Menschen, vor allem die Kinder. Unzählige sind ohne Obdach. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat die Flutkatastrophe in Pakistan einen „Tsunami in Zeitlupe“ genannt. Das heißt: Je länger die Überflutungen andauern, desto größer werden die Zerstörungen.
Wir deutschen Bischöfe rufen Sie alle, liebe Schwestern und Brüder, zur Unterstützung der Not leidenden Menschen auf. Die internationale Hilfe ist zwar angelaufen, und auch unsere kirchlichen Hilfsorganisationen geben ihr Bestes. Es fehlt jedoch an ausreichenden finanziellen Mitteln, um wenigstens das schlimmste Elend zu bekämpfen. Deshalb soll in allen Gottesdiensten am kommenden Sonntag eine Sonderkollekte abgehalten werden.
Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr sind wir angesichts einer verheerenden Naturkatastrophe zu besonderer Hilfe gerufen. Aber Not kennt keinen Kalender. Als Christen wissen wir: Gott ist den Notleidenden in besonderer Weise nahe. Wenn wir ihnen solidarisch zur Seite stehen, folgen wir dem Beispiel Jesu.
So bitten wir Sie um Ihr Gebet für die Menschen in Pakistan und um eine großherzige Spende am kommenden Sonntag. Auf diese Weise kann durch unsere bewährten Einrichtungen umgehend weitere Hilfe geleistet werden. Allen, die einmal mehr ein wirksames Zeichen der Nächstenliebe setzen, sagen wir ein herzliches Vergelt's Gott!
Für das Erzbistum Köln
+ Joachim Kardinal Meisner
Erzbischof von Köln
"Curry eleison?" - Firmung 2011
An den kommenden beiden Wochenenden werden wir uns mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen treffen, die wir zur Firmung im Frühjahr 2011 eingeladen haben. Die Treffen werden jeweils Sonntagsabends um 18.00 Uhr in der Liebfrauenkirche sein. Zur weiteren Vorbereitung gehören dann drei Treffen mit allen, die sich entschließen, sich auf den Weg zu machen. Das erste Treffen wird am 3. Oktober sein. Zusätzlich zu den Großtreffen und der Mitfeier unseres Glaubens in den sonntäglichen Gottesdiensten gehören Gruppentreffen und sozial-kirchliche Projekte zur Vorbereitung.
"Was weiß ich über mich und das Leben?"
"Was soll ich in und aus meinem Leben machen?“
"Was und worauf darf ich hoffen?"
sind die entscheidenden Fragen, die wir uns als Katechetenteam mit den jungen Menschen stellen werden. Für die Begleitung der Firmandinnnen und Firmanden als KatechetIn bzw. Glaubenscoach sowie für die Durchführung der Projekte freuen wir uns noch auf Projektpaten sowie praktische Unterstützung aus allen drei Gemeinden. Wer von Ihnen neugierig auf das Projekt ist und sich vorstellen könnte, mit zu machen, spreche entweder mich oder einen bzw. eine SeelsorgerIn aus dem Pastoralteam an, persönlich oder nehme per mail Kontakt auf.
Matthias Fobbe, Pfarrvikar
18. September 2010: Orchesterkonzert in Liebfrauen
Am Samstag, 18. September konzertiert das Kammerorchester „acroama animata“ um 19.30 Uhr in der Liebfrauenkirche. Auf dem Programm stehen Brandenburgische Konzerte von Johann Sebastian Bach.
Herzliche Einladung!
Umgestaltung des Vinzenzplatzes: Elisabethkirche wird nachts angestrahlt

Foto: C. Horn |
|
Im Zuge der Erneuerung des Vinzenzplatzes wurde neben der Verkehrsführung auch die Beleuchtung des Platzes neu konzipiert. Im Rahmen des Lichtmasterplans und in Zusammenarbeit mit der Stiftung „DUS Illuminated“ ist im Zuge dieser Arbeiten die Anstrahlung der Elisabethkirche vorbereitet worden. Seit dem 18. Mai wird die Kirche nachts angestrahlt.
„Mit dem Lichtmasterplan stellen wir Einzelbauwerke mit herausragender historischer oder architektonischer Bedeutung für nächtliche Inszenierungen heraus“, begründet Oberbürgermeister Dirk Elbers die Auswahl unserer Kirche für das Beleuchtungsprojekt. Zudem konnte die Stadt die nötigen Tiefbauarbeiten für die Illuminierung an andere Arbeiten anschließen, was Kosten sparte, erklärt Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. „Wir haben die verkehrsfreie Fläche vor der Kirche vergrößert, das angrenzende Brückenbauwerk über die Bahntrasse saniert und die Verkehrsfläche im Bereich Vinzenzplatz neu gestaltet, inklusive neuer Fahrbahnen, Gehwege, Bushaltestellen und Ampeln.“ Außerdem richtete die Stadt erstmals Radwege im kompletten Kreuzungsbereich ein.
Finanziert wird die 650.000 Euro teure Gesamtsanierung des Platzes aus Mitteln der Stadt. 25.000 Euro davon gehen in die Illuminierung. 10.000 Euro steuerte die Stiftung DUS Illuminated bei, die mit der Stadt Düsseldorf eng kooperiert, schon die Anstrahlung verschiedener Kirchen wie die Johanneskirche mit realisierte und für die Beleuchtung des Theresienhospitals verantwortlich war. „Wir freuen uns, dazu beitragen zu können, die Elisabethkirche sichtbarer zu machen“, erklären Stiftungsvorstand Dr . Dagmar Schäfer-Gehrau und Dr. Edmund Spohr. Auch Pfarrer Steinke freut sich: “Die Gemeinde ist sehr glücklich über das Projekt und ist stolz sich in Zukunft auch in der Dunkelheit als offenes strahlendes Haus zeigen zu können!“ |
Dafür setzt die Stadt unterschiedliche Lichtfarben und Leuchtmittel mit einer Gesamtleistung von rund 700 Watt ein. Die Straßenbeleuchtung wird in gelbem Licht erstrahlen, die Kirche und ihr Vorplatz in weißem. Dafür verwenden die Planer dieselben Lichtstelen, wie sie auch schon am Kirchenvorplatz der Marienkirche in der Oststraße zu sehen sind. Sechs Bodenscheinwerfer betonen den unteren Bereich der Kirche, jeweils zwei die beiden Kirchtürme und das Hauptportal. Die Rosette an der Kirchenfront wird zusätzlich hervorgehoben. Externe, punktförmige Lichtquellen mit spezieller Optik beleuchten das Kirchendach, um Lichtsmog in Richtung des Himmels zu vermeiden. Den oberen Bereich der Kirchtürme strahlen Zusatzscheinwerfer in den Stelenkörpern an, die wiederum gut integriert in die Umgebung wirken, weil sie ähnliche Maße wie die vorhandenen Fahnenmaste haben. „Wir haben bei den Leuchten stark darauf geachtet, dass sie nicht die Menschen in den Wohnhäusern blenden“, beschreibt Dr. Bonin eine Herausforderung des Projektes. Die Kombination aus Ästhetik und Pragmatismus passt perfekt in die Ziele des bundesweit einmaligen Lichtmasterplanes, den Düsseldorf im Jahr 2003 entwickelte. „Wir sorgen für strahlende Architektur, stimmungsvoll beleuchtete Straßen und illuminierte Brücken“, sagt Oberbürgermeister Elbers. „Zugleich optimieren wir die ganz normale Straßenbeleuchtung, die aus Aspekten der Verkehrssicherheit oder Kriminalprävention mitentscheidend dafür ist, wie wohl sich die Menschen in der Stadt fühlen. Der Einsatz von energieffizienter Straßenbeleuchtung ist zudem ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz. “ (pld)
Unser Pfarrbrief 2010
In den Tagen vor Ostern haben alle Mitglieder unserer Gemeinden den Pfarrbrief "miteinander" erhalten. In der aktuellen Ausgabe geht es um das Leben. Nicht nur um das ewige Leben, also das Leben nach dem Tod, sondern um Leben in all seinen Facetten. Im Kapitel "Leben - hier und jetzt" berichten wir über das Leben in Flingern/Düsseltal, es geht um Lieblingsplätze und Krisen.
Im Kapitel "Leben - nicht selbstverständlich" zeigen wir, wie sehr menschliches Leben auch zerbrechlich und gefährdet ist.
Und schließlich geht es natürlich auch um unsere Kernüberzeugung als Christen: "Leben - unendlich lebendig": Unser Leben, das eigentlich dauernd erwacht oder sogar gerettet wird und schließlich durch den Rod in die Auferstehung und in die Ewigkeit Gottes führt...
Außerdem liegt dem Pfarrbrief das Kaleidoskop bei, mit dem der Verein Flingern mobil über seine Arbeit informiert.
Den Pfarrbrief können Sie hier online lesen. |
|
 |
|