Katholische Kirche Flingern/Düsseltal
 
 St. Elisabeth und Vinzenz: Vinzenzplatz 1 • St. Mariä Himmelfahrt (Liebfrauen): Degerstraße 27 • St. Paulus: Paulusplatz 2
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Die kfd feiert Karneval am 18. Februar 2012

Am Samstag, dem 18. Februar 2012, um 15.11 Uhr, feiert die kfd St. Elisabeth und Vinzenz wieder Karneval im Herz-Jesu-Altenzentrum, Mendelssohnstraße 15. Einlass ist bereits um 14.45 Uhr. Die Karten können schon ab 14.30 Uhr vor Ort erworben werden.
Für 12,-- € inkl. Kaffee und Berliner, sowie am Ende der Veranstaltung ein kleines Buffet, sind Sie dabei. Nochmals eine herzliche Einladung an ALLE Jecken im Pfarrverband.

 

„Verdienste um Volk und Staat“ – Klaus Kehrbusch erhielt das Bundesverdienstkreuz

In Anerkennung der „um Volk und Staat erworbenen Verdienste“ – so heißt es in der Urkunde – wurde unser Diakon Klaus Kehrbusch am 20. Januar 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die Verleihung nahm im Auftrag des Bundespräsidenten Bürgermeisterin Dr. Strack-Zimmermann vor. Nachfolgend dokumentieren wir ihre Ansprache beim Empfang im Jan-Wellem-Saal des Düsseldorfer Rathauses:

„Sie haben durch Ihr jahrelanges Engagement im sozialen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Sie sind Diakon der Katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth und Vinzenz in Düsseldorf.
Bereits in frühester Jugend setzten Sie sich für soziale Anliegen ein: So waren Sie seit 1975 für die Jugendrotkreuzgruppe in Straelen aktiv, von 1981 bis 1984 haben Sie die Leitung des Kreisverbandes Kleve-Geldern inne. Ihr Wissen gaben Sie an andere Jugendgruppenleiter weiter und organisierten Ferienfreizeiten, die auch Nichtmitgliedern offenstanden. Mit Beginn des Theologiestudiums schieden Sie als aktives Mitglied aus dem DRK aus.
1997 wurde auf Initiative der Katholischen Kirchengemeinde der Verein „Flingern mobil“ gegründet. Auslöser war die Drogenproblematik im Düsseldorfer Stadtteil Flingern und den angrenzenden Bezirken. Sie waren Motor und Initiator der Vereinsgründung und übernahmen zusätzlich zu Ihrer seelsorgerischen Tätigkeit die Geschäftsführung des Vereins, die Sie bis heute innehaben. Dank eines „Drogenhilfebusses“, der Raum für Gespräche, erste Hilfe in Notfällen und die Möglichkeit zum Austausch von Spritzen bietet, erhalten Drogenabhängige seither Hilfen vor Ort. Häufig werden von Mitarbeitern auch Schlafplätze für die Nacht ermittelt. 2007 richtete der Verein mit einem „Beratungscafé“ eine weitere Anlaufstelle für Drogenabhängige ein. Neben dem Angebot für Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten werden hier auch warme Mahlzeiten ausgegeben.

Sie sind für Hilfesuchende ständig ansprechbar. Aktuell bemüht sich der Verein um Projekte zum „Betreuten Wohnen“: Drogenabhängige sollen so zu einem weitgehend selbständigen und sozial integriertem Leben befähigt werden.

Mehr und mehr bieten Sie mit Ihrem Verein auch alten und behinderten Menschen, die nicht pflegebedürftig sind, einen mobilen sozialen Dienst an. Die Helfer erledigen haushaltsnahe Dienstleistungen, machen Einkäufe und Behördengänge und begleiten die Senioren, wenn es nötig ist. Auf maßgebliche Initiative Ihrerseits betreibt der Verein mittlerweile auch ein Ladenlokal, in dem Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel zu besonders niedrigen Preisen an Menschen mit geringem Einkommen abgegeben werden. Ermöglicht wird dieses Angebot durch Spenden und die Arbeit ehrenamtlicher Helfer. Neben anderen Bedürftigen kaufen hier besonders gerne Rentner, die Grundsicherung erhalten. Da die Kunden für ihre Einkäufe einen „symbolischen Betrag“ zahlen, fühlen sie sich dabei nicht als Bittsteller.

Daneben sind Sie insbesondere als Helfer für Familien, Kinder und junge Menschen bekannt. Nachdem Ihr Wirken zunächst auf Flingern begrenzt war, sind Sie heute im gesamten Düsseldorfer Stadtgebiet präsent.

Was zunächst als kleine nachbarschaftliche Initiative mit der Anschaffung eines gebrauchten Fahrzeuges begann, wuchs im Lauf der Jahre zu einer Organisation mit 150 Mitarbeitern. Der Verein „Flingern mobil“ ist inzwischen Träger mehrerer Kindertageseinrichtungen und Ganztagsbetreuungsangeboten von Grundschulen. Hinzu kamen zwei Spielmobile und ein „Märchenmobil“ zur Suchtprävention. Mehr als 200 Kinder verbrachten ihre Ferien in der dreiwöchigen Kinder-Zeltstadt des Vereins. Sie haben damit neben Ihrer seelsorgerischen Tätigkeit als Diakon faktisch einen zweiten Vollzeit-Job, den Sie ehrenamtlich aus­üben.

Einmal im Jahr organisieren und feiern Sie einen Gedenkgottesdienst für verstorbene Drogenabhängige. Darüber hinaus engagieren Sie sich seit 1999 als „geistlicher Beirat“ für den Kreisverband des „Kreuzbundes“ in Düsseldorf. Betroffene finden bei Ihnen stets ein offenes Ohr und einen guten Rat.“

Wir gratulieren Klaus Kehrbusch ganz herzlich zu dieser hohen Auszeichnung.

Carsten Horn, Vorsitzender Flingern mobil e.V.

 

 

„Klopft an Türen, pocht auf Rechte“ - Sternsingen 2012

Wie in jedem Jahr waren auch zu Beginn diesen Jahres wieder die Sternsinger in unseren Stadtvierteln unterwegs. In diesem Jahr wurde für
Kinder in Nicaragua gesammelt und sich für deren Rechte, aber auch für Kinderrechte auf der ganzen Welt stark gemacht. Dies wurde auch
besonders betont, als Kardinal Meisner in der Aussendungsfeier im Hohen Dom zu Köln zu den Sternsingern sprach. Einigen aus unserer Gruppe schüttelte er nach dem Gottesdienst sogar persönlich die Hand.
In unseren drei Pfarreien waren dieses Jahr besonders viele kleine Könige und Königinnen unterwegs. Sie hatten sehr viel Spaß und waren sehr stolz auf ihren Einsatz durch die vielen Straßen zu ziehen und den Segen für das neue Jahr in unsere Häuser zu bringen.
Aber auch beim Neujahrsemfang der evangelischen Matthäi-Gemeinde durften wir in diesem Jahr wieder zu Gast sein.
Durch diese positive Freude, die die Kinder den Menschen entgegenbrachten, konnten sie viele Spenden sammeln:
St. Elisabeth und Vinzenz 1.163,66 €, Liebfrauen 1.990,49 €, St. Paulus 2.571,00 €
Das ergibt einen stolzen Gesamtbetrag von 5.715,15 €!
Danke!
Liebevoll unterstützt wurden die insgesamt 56 Sternsinger auch dieses Jahr wieder von vielen Erwachsenen, die sie begleitet und bekocht haben
und die Organisation übernommen haben. Auch dafür ein ganz herzliches Dankeschön!

Anita Königsmann